Nya Nordiska ist wieder Partner der Neuen Nationalgalerie in Berlin

Nya Nordiska hat erneut als Partner der Neuen Nationalgalerie in Berlin die Ausstellung „Otto Piene. More Sky“ mit einem Stoffsponsoring unterstützt.

Nya Nordiska ist wieder Partner der Neuen Nationalgalerie in Berlin

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Oscuro FR dient in der gläsernen Halle des imposanten Mies-van-Rohe-Baus als Projektionsfläche für die schillernde Dia-Performance „The Proliferation of the Sun“ (Die Sonne kommt näher). Die schwarze Mittelschicht des Blackout-Stoffes lässt zu 99,9 % Licht nicht durchdringen und ermöglicht so die komplette Abdunkelung von Räumen. Rund 2000 Quadratmeter des Textils verwendete die Neue Nationalgalerie für die Multimedia-Installation des ZERO-Künstlers. Auf die acht Meter hohen Wände werden über 1000 handbemalte Glasdias mit kreisrunden Formen und verlaufenden Farben projiziert. Sie ergeben wunderschöne psychedelische Muster, die an Sonnen und Planeten erinnern. Als „poetische Raumfahrt“ bezeichnete der Künstler selbst sein Werk. Knapp dreißig Minuten dauert die Performance, durch die der Besucher, aufgrund der Abendöffnungszeiten, sogar mit einem Drink laufen darf. Damit wird er selbst Bestandteil des Gesamtkunstwerkes. Vom Band ertönen dazu Pienes Anweisungen.

„Wir freuen uns, Teil der faszinierenden Piene-Schau an diesem fantastischen Ort zu sein“, so Nya Nordiska-Geschäftsführer Remo Röntgen. Mit seinem Beitrag setzt das Familienunternehmen aus Dannenberg eine Reihe erfolgreicher Arrangements von Nya Nordiska-Stoffen im Kunstbereich fort. Die Firma hat schon Museen – wie etwa das Kunstmuseum Wolfsburg – mit ihrer Expertise in der textilen Inszenierung von Architektur unterstützt.

Otto Piene (1928-2014) zählt zu den Pionieren der Nachkriegskunst. Als Mitbegründer der ZERO-Bewegung wirkte er in den 1960er Jahren entscheidend an der Ausweitung des klassischen Kunstbegriffs von Bild und Skulptur mit. Seine Lichtballette stehen für eine fast romantische Sehnsucht nach dem Einklang mit der Natur und beziehen reale Bewegung, Licht, Zeit und Raum in die Kunst mit ein. Otto Pienes spektakulärstes „Sky Event“ war ein gigantischer Regenbogen über dem Münchner Stadion zum Abschluss der Olympischen Spiele im Jahr 1972. Der Avantgarde-Künstler verstarb überraschend nach der Vernissage im August 2014 in Berlin. Einen Tag zuvor hatte er noch die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie eröffnet. „Wir bedauern den plötzlichen Tod von Otto Piene sehr. Seine großartige Installation in der Neuen Nationalgalerie bezaubert uns alle“, sagt Remo Röntgen. „Wir hatten das Privileg,no break! Otto Piene während der Eröffnung zu erleben, seinen eindrücklichen Ausführungen zu lauschen. Wir waren bestürzt, als wir, gerade nach Dannenberg zurückgekehrt, von seinem Tod erfuhren.“

Die Ausstellung „Otto Piene. More Sky“ lief vom 17. Juli bis 31. August 2014

 
 
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